Was ist Infrarot überhaupt?


Ein lauer Frühlingstag. Die ersten
Sonnenstrahlen nach langem
Winter – angenehm wärmend auf
der Haut, und belebend.
Plötzlich verdeckt eine Wolke die
Sonne – Sie frösteln. Was ist passiert?
Die Wolke schirmt einen Teil des
Spektrums des Sonnenlichts ab – die
Infrarot-Strahlen: jener Anteil, der für die
Wärme sorgt. Man spürt das Fehlen
der Strahlungsquelle. Das heißt: es ist
kälter geworden – obwohl die
Lufttemperatur nicht gesunken ist.
Und das bedeutet: Infrarot-Wärme
(Tiefenwärme) ist eine Energieform,
die das Objekt direkt erwärmt.
Ohne jedoch die Raumluft
aufzuheizen, die dazwischen
liegt. Sie braucht kein
Trägermedium.